Unsere Leistungen


Ästhetische Operationen

an der weiblichen Brust

Die weibliche Brust ist der Inbegriff der Weiblichkeit – Wärme, Körperkontakt, Zärtlichkeit, Lust und Begierde.

Zu den häufigsten ästhetischen Eingriffen an der weiblichen Brust gehören neben der Vergrößerung (Mammaaugmentation), die Bruststraffung (Mastopexie) und die Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik).

Ich hatte das Glück seit über 30 Jahren immer in Klinken bzw. Abteilungen mit dem Schwerpunkt Mammachirurgie gearbeitet zu haben.

Brustvergrößerung (Mammaaugmentation)

Seit hunderten von Jahren wird versucht, der Natur nachzuhelfen. Man benutzte Fremdmaterial wie Paraffin, Elfenbein, Glaskugeln und körpereigenes Gewebe – Fettgewebe, Haut (Dermis – Faszie – Fett), seit den 1960er Jahren Silikonimplantate.

Grundsätzlich können 3 Ansätze der Brustvergrößerung unterschieden werden:

  • Vakuumexpander
  • Brustimplantate
  • Eigengewebe.

Vakuumexpander

Obwohl wissenschaftlich bewiesen, das durch ständiges (bis zu 7 Monaten nachts) Tragen einer Saugglocke geringe Brustvergrößerungen (initial bis ca. 160 ccm, auf Dauer 60-80 ccm) möglich sind, hat sich die Methode nicht überall etabliert.

Brustimplantate

Seit über 30 Jahren verwende ich Implantate zur Brustvergrößerung und überblicke damit unterschiedlichste Implantate und Operationstechniken. Implantate bestehen aus der Hülle und dem Füllmaterial.

Hüllen der Implantate
Die Hüllen der Implantate bestanden immer aus Silikon. Seit Beginn, d.h. seit 50 Jahren hatten sie einfache, später doppellumige, glatte dünne Hüllen, durch die kleinen Silikongelmoleküle diffundierten und den Körper zur starken Narbenbildung (= Kapsel) reizten. Seit Ende 1980 existieren dickwandige, rauhe (texturierte) Silikonhüllen mit oder ohne Beschichtung (Polyurethan, Titan). Sie sind fester, halten länger. Sind damit unter der Haut deutlich zu tasten und gegebenenfalls zu sehen.

Form der Implantate
Auch die Form unterlag einem Wandel. Die tropfenförmigen Implantate (= anatomisch) z.B. bieten heute mehr Projektion bei kleinerer Grundfläche.
Rundbasige, längs- und querovale Implantate: Halbkugelförmige und tropfenförmige (auch anatomisch genannte) Implantate unterschiedlichster Ausprägung.

Inhalt der Implantate
Auch der Inhalt der Brustimplantate unterlag einem Wandel. Seit Beginn der 1960er Jahre bis heute gibt es mit Kochsalzlösung (0,9%ig) gefüllte Implantate. Die kleinen Wassermoleküle dringen durch die Hülle, werden vom Körper resorbiert und das Volumen wird kleiner, d.h. der Austausch ist vorprogrammiert.
Das alte Silikongel war sehr dünnflüssig, die kleinen Moleküle wanderten durch die Hülle in die Umgebung (Gelbleeding). Seit Ende 1980 existiert das hochkohäsive Silikon, d.h. es kann nicht auslaufen und selbst dieses Material wurde in den letzten Jahren weiter verbessert.

Seit den letzten 20 Jahren wurden Silikonimplantate intensiv überwacht und erforscht, es liegen große Datenzahlen vor, sodass auch extrem seltene Tumoren bei Frauen mit Brustimplantaten erfasst wurden. So warnt die FDA (amerikanische Gesundheitsbehörde) vor einem möglichen Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und den sehr seltenen ALC-Lymphomen (60 Fälle bei geschätzten 5 bis 10 Millionen Implantaten).

Andere Füllmaterialien wie Hydrogel und Sojaöl (Triglyzeride) sind seit mehr als 10 Jahren nicht mehr zugelassen.

Lage der Implantate – Operationstechniken

Subglandulär (unter der Brustdrüse)
Subfaszial (unter der Muskelhülle des großen Brustmuskels)
Submuskulär:

  • Teilweise unter der Muskulatur (subpectoral)
  • Komplett submuskulär.

Subglanduläre Mammaaugmentation
Die Brustdrüse wird gelöst und eine Höhle für das Implantat geschaffen. Das Gewebe ist sehr dehnbar und läßt größere Implantate zu. Aber die Höhlen dürfen nicht zu groß sein und sich in der Mitte über dem Brustbein nicht treffen; denn sonst entsteht die sogenannte Symmastie, eine sehr schwer zu korrigierende Komplikation.

Dieses Operationverfahren wird seit Jahrzehnten praktiziert, denn es ist einfach und schnell zu lernen trotz aller Nachteile:

  • Die dickwandigen Implantate sind sichtbar und/oder tastbar
  • Die schweren Verkapselungen sollen häufiger auftreten
  • Die Implantate belasten entgegen ursprünglicher Annahme doch die Haut und führen zu einer frühzeitigeren Dehnung (Ptosis). Das führt in leichten Fällen zur sogenannten Unterschwere und in schwierigen Fällen zur kompletten Überdehnung der gesamten Haut.

Subfasziale Mammaaugmentation
Das Implantat liegt unter der Muskelhülle des großen Brustmuskels (M. pectoralis major). Die bindegewebige zusätzliche Hülle soll das Implantat besser verstecken und die Haut vor der vorzeitigen Überdehnung schützen. Langzeiterfahrungen bestehen mit dieser Technik noch nicht.

Submuskuläre Mammaaugmentation
Diese Techniken sind ebenfalls seit vielen Jahrzehnten bekannt und lassen sich in zwei Arten der Operation unterteilen:

  • Teilweise unter der Muskulatur:
    = subpectoral (unter dem großen Brustmuskel, unten und seitlich unter der Drüse). Da die Brust ca. eine Rippe tiefer beginnt als der große Brustmuskel, kann bei dieser Technik nur ein Teil der Implantate von Muskulatur bedeckt sein, d.h. die unteren und seitlichen Brustanteile können gedehnt werden.
  • Komplett submuskulär:
    = komplett unter 4 Muskeln: großer Brustmuskel, seitlicher Sägezahnmuskel, obere Ausläufer der schrägen und geraden Bauchmuskeln bzw. der Hülle. Seit über dreißig Jahren ist auch diese Technik bekannt. Da sie jedoch besonders anspruchsvoll ist, hat sie sich nur bedingt durchgesetzt; obwohl die Kapselbildung unter den Muskeln am geringsten ist, obwohl damit das Implantat nicht tastbar ist. Natürlich muß die Wundhöhle heute den modernen, festeren Implantaten angepasst werden, d.h. sie muss größer sein.

Brustvergrößerung durch Eigengewebe

Anfang der 1990er Jahre wurde eine Serie von Brustvergrößerungen mittels M. latissimus dorsi-Lappen vorgestellt und diskutiert. Die Technik stammt aus der Wiederherstellungschirurgie nach Krebsoperationen und hinterläßt große zusätzliche Narben und nicht unerhebliche Funktionseinschränkungen. Sie hat sich nicht durchgesetzt.

Seit ca. 10 Jahren werden Brustvergrösserungen durch Eigenfettverpflanzung durchgeführt. Das körpereigene Fett wird entnommen, aufbereitet und ins Unterhautfettgewebe der Brust bzw. in den Brustmuskel gespritzt. Dort muss es schnell Anschluss an die Blutgefäße zur Ernährung finden, da die Zellen sonst absterben. Hatte man früher Volumina bis 100 ccm erreicht, mehren sich in den letzten Jahren Ergebnisse bis zu 200 ccm.

Zusammenfassung

Die Wahl der Operationstechnik, der Schnittführung und des Implantates (Größe, Form) hängen einmal sehr von den anatomischen Gegebenheiten der Patienten, dem Zustand der Haut (Alter, Geburten, Sonnenschäden) und natürlich von den Wünschen der Patienten ab:

Soll die neue Brustgröße harmonisch zu meinen Körperproportionen passen?

Soll das Implantat sichtbar und/oder leicht tastbar sein?

Ihre Anfrage

zur Brust-vergrößerung (Mamma-augmentation)

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Adresse

Dr. med. Dietrich Afanasjevs

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Hollerallee 77

28209 Bremen

Tel. 0421_34 68 475

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