Unsere Leistungen


Ästhetische Chirurgie

Kopf und Gesicht

Gesichtsstraffung (Facelifting)

Unter diesem Oberbegriff werden heute verschiedenste Techniken zusammengefasst:

Straffungen im Bereich

  • der Stirn
  • der (seitlichen) Augenbrauen
  • der Schläfenregion
  • der Oberlider, Unterlider
  • des Mittelgesichtes (Fortsetzung der Unterlider bis in Höhe der Nasenflügel)
  • der Oberlippe
  • der Wangen
  • des Kinns und des Halses.

Im Gesichts-/Halsbereich besitzen wir unter der Haut die sogenannte mimische Muskulatur (SMAS). Dabei handelt es sich um sogenannte Hautmuskeln ohne trennende Gleithülle über der Muskulatur.

Haut und mimische Muskulatur sind über bindegewebige Strukturen (sogenannte Septen) verbunden und demzufolge verändern sich beide Strukturen gemeinsam bei den Alterungsvorgängen.


Begriff:

Das Superfizielle Muskuloaponeurotische System (SMAS)

Das SMAS hat Verbindung zur oberflächlichen Gesichtsmuskulatur und weist viele Verbindungssepten zur Haut auf. Diesen Septen (bindegewebige Strukturen) wird funktionell die Übertragung von Gesichtsbewegungen auf die Haut zugeschrieben.


Prinzip der operativen Korrektur

Bei der Hautstraffung wird die Haut mit der dünnen Schicht des Unterhautfettgewebes soweit befreit, dass sie gedehnt werden kann. Der Überschuss wird entfernt, die Wunde verschlossen. Die Narben liegen im Bereich von optischen Schattenlinien, am Haaransatz oder aber im Haarbereich, wo sie kaum auffallen.

Solche reinen Hautstraffungen wurden bereits seit Anfang 1900 durchgeführt. Die reine Hautstraffung gilt als veraltet, da sie die Nachteile wie lange erhebliche Schwellungszustände, Hautverfärbung durch Blutergüsse und Einblutungen mit den schlechten Langzeitergebnissen kombiniert.

Seit den siebziger Jahren erfolgte beim Facelifting auch die Straffung der Muskelschicht (mimische Muskeln, SMAS).
Die mimische Muskulatur (SMAS) liegt tiefer, steht mit der Haut über Bindegewebsfasern in Kontakt. In über zwanzig Jahren habe ich verschiedenste Techniken operiert und immer wieder durch neue, moderne ergänzt oder ersetzt.

Augenbrauen-/Stirnlifting

Das direkte Augenbrauenlifting über einen Schnitt am Oberrand der Augenbraue wird heute nur noch selten praktiziert, stellt aber ebenfalls eine Option dar. Ein leichtes Absinken der Augenbrauen kann heute schon im Rahmen einer Oberlidstraffung korrigiert werden. Dabei wird vom Oberlid bis in die Augenbrauenregion präpariert und die seitlichen Anteile werden ca. 4-5 mm höher an der Knochenhaut fixiert. Diesen Eingriff führe ich seit Mitte der 1990er Jahre durch.

Ein mittlerer Befund wird entweder durch ein isoliertes Augenbrauenlifting oder im Rahmen einer bis über die Schläfenregion erweiterten Wangenstraffung operiert. Hierbei erfolgt die Präparation aus der behaarten Schläfenregion oder aber vom Haaransatz der Stirn bis zur Augenbrauenregion, überschüssige Haut wird entfernt, der M. frontalis fixiert. Narben liegen im behaarten Teil fast unsichtbar.

In einigen Fällen ist ein großes Stirnlifting gegebenenfalls endoskopisch indiziert. Die Narben liegen im Bereich der Haare, von dort werden Haut, Muskulatur und Knochenhaut gestrafft und die Muskeln für die Zornesfalten zwischen den Augenbrauen durchtrennt.

Am einfachsten ist das direkte seitliche Augenbrauenlifting. Vom Haaransatz (seitliche Stirn/vorderer Schläfenbereich) werden Haut und Stirnmuskeln gestrafft und damit die seitliche Augenbrauenpartie angehoben. Als isolierter Eingriff auch in örtlicher Betäubung möglich; gegebenenfalls in Kombination mit einer direkten Fixierung der Augenbrauen über einen kleinen Schnitt.

Am effektivsten ist das Liften der seitlichen Augenbrauen. Vom Haaransatz (seitliche Stirn/vorderer Schläfenbereich) werden Haut, Stirnmuskeln und Periost (Knochenhaut = Gleithülle des Schläfenkaumuskels) gestrafft und damit die seitliche Augenbrauenpartie angehoben. Als isolierter Eingriff leider nicht in örtlicher Betäubung möglich.

Schläfenregion

Die Schläfenregion kann ebenfalls über einen Schnitt im behaarten Teil der Schläfe gestrafft werden. Es handelt sich um einen kleinen Eingriff, der isoliert oder mit einer Oberlidplastik kombiniert in örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann.

Mittelgesicht (unterhalb der Unterlider bis zum Nasenflügel)

Die Mittelgesichtsstraffung wird am häufigsten mit der Ober- und Unterlidstraffung kombiniert. Bei ausgeprägten Nasolabialfalten kann eine Mittelgesichtsstraffung im Rahmen einer Korrektur der Unterlider zu deutlichen Verbesserungen führen. Hierzu wird vom Unterlid auf dem Periost bis zur Höhe des Nasenflügels präpariert, die Muskulatur gestrafft und am Knochen fixiert, die überschüssige Haut und Muskulatur wird entfernt, die Tränensäcke ebenfalls korrigiert. Diese Mittelsgesichtsstraffung muss fast immer mit einer Straffung der Lidkanten ( Kanthopexie) einhergehen.

Wangen-Halsregion

Aus der über hundert Jahre alten reinen Hautstraffung, je nach Befund bis zu den Nasolabialfalten und seit den 1970er Jahren in Kombination mit der Straffung des SMAS, haben sich in den letzten 10 Jahren unter anderem mehrere moderne Techniken (SMAS-Lift bzw. als Erweiterung das Extended SMAS-Lift und das Deep-Plane Facelift/Composite Lift) entwickelt.

Beim Deep-Plane Facelift als indirekte Technik werden nur noch die Hautareale mobilisiert, die entfernt werden. Um trotzdem gute Ergebnisse zu erreichen, wird das SMAS (Muskel-Faszien-Schicht) wesentlich weiter bis in die Unterlippe hinein mobilisiert. Natürlich kann diese Technik je nach Ausprägung des Ausgangsbefundes mit Betonung der Wange und/oder des Halses individuell angepasst werden. Falls es die Schläfenregion verlangt, kann hier im Sinne eines Extended SMAS erweitert werden.

Vorteile: Die bindegewebigen Verbindungen bleiben intakt, Gefäße und Nerven werden geschont, es werden durchblutete, sensible Gewebeblöcke (Haut, subcutanes Fett und Muskulatur) verlagert. Dadurch bessere Durchblutung, weniger Schwellung, weniger Komplikationen, kaum Hämatomverfärbung ergo kurze Rekonvaleszenz von nur knapp zwei Wochen. Mit dieser Technik werden zwischen den Ohrläppchen, d.h. auf einer Strecke von ca. 25 cm Länge 6-8 cm Haut entfernt. Gegebenenfalls wird diese Technik mit der Liposuction im Falle eines kleinen Doppelkinns kombiniert.

Kinnplastik

In besonderen Fällen kann isoliert oder in Kombination eine spezielle Kinnplastik durchgeführt werden.

Zusammenfassung

Mit diesen unterschiedlichen Operationsverfahren können insbesondere der gefürchtete maskenhafte Effekt vermieden und die Wundflächen verringert werden. Nach sorgfältiger Untersuchung findet sich fast für jede Ausgangssituation eine geeignete Kombination.

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Straffung
(Facelifting)

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Dr. med. Dietrich Afanasjevs

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