Unsere Leistungen


Ästhetische Chirurgie

Kopf und Gesicht

Nasenkorrekturen (Rhinoplastik)

Funktion der Nase:
Die Luft wird beim Einatmen auf Körpertemperatur erwärmt und zu 100% mit Wasser befeuchtet, um eine Schädigung der oberen Luftwege zu verhindern. Neben dieser Funktion ist sie durch ihre zentrale Lage im Gesicht bedeutsam für das Erscheinungsbild. Im Idealfall fügt sie sich harmonisch in Form und Größe ein. Eine zu große, zu breite, zu lange oder zu hohe Nase oder aber ein Höcker kann diese Harmonie stören.

Anatomie:
Vom Prinzip ist die Nase ein Zelt mit einer mittleren Trennwand. Das Gerüst besteht aus Knorpel oder Knochen, wobei die äußere Nase nur einen Bruchteil der Ausdehnung der inneren Nase ausmacht. Die Nasenöffnungen werden durch je einen Flügelknorpel stabilisiert.

Prinzip der ästhetischen Nasenkorrektur (Rhinoplastik)

Um eine Nase zu korrigieren, kann durch die Nasenlöcher operiert werden (geschlossene Technik) oder über kaum sichtbare Schnitte am Nasensteg bzw. am Vorderrand der Nasenöffnungen wird die Haut gelöst und große Teile des knorpeligen Nasengerüstes freigelegt (offene Technik).

Vor über zwanzig Jahren, als ich mit den Nasenoperationen begann, war die geschlossene Technik Standard, die offene Technik wurde nur bei sehr schwierigen Nasenspitzen angewandt. Seit über zehn Jahren operierte ich fast alle Nasen offen. Die Technik ermöglicht eine bessere Übersicht und symmetrischere Ergebnisse.

In Narkose wird zunächst die Nase um- und unterspritzt mit Adrenalin-Lösung. Adrenalin ist eine körpereigene Substanz, die die Gefäße verengt. Es blutet weniger und die Übersicht ist besser. Nach Ablösen der Haut werden die Flügelknorpel in der Breite verkleinert, um die Spitze zu verfeinern, die seitlichen Dreiecksknorpel werden ebenfalls gekappt.

Falls die Nase zu hoch ist, werden Flügelknorpel im Spitzenbereich durchtrennt, verkürzt und wieder vernäht. Ist die Nase zu lang, wird die knorpelige Nasenscheidewand verkürzt oder aber die Flügelknorpel stärker genähert. Ein Höcker besteht fast immer aus Knorpel und Knochen und wird mit dem Skalpell bzw. Meißel abgetragen. Um danach das Dach der Nase wieder zu verschließen, werden die seitlichen Nasenbeine über einen Zugang durch die Nase am Oberkiefer durchtrennt und zur Mitte geklappt.

Im Gegensatz zu früher werden seit vielen Jahren bleibende dünne Fäden zum Vernähen der Knorpel benutzt. Die seitlichen Dreiecksknorpel und die Flügelknorpel werden an der Nasenscheidewand fixiert. Man verlässt sich nicht mehr auf die körpereigene Narbenbildung, dafür muss die Nasenspitze nicht mehr überkorrigiert werden.

Wenn eine behinderte Nasenatmung besteht, können Begradigung der Nasenscheidewand oder aber Verkleinerung der Muscheln gleichzeitig korrigiert werden.

Nach der Operation wird ein Nasengips anmodelliert, der einmal erneuert die Nase ca. 2 Wochen schützt. Naseputzen ist für mehrere Wochen verboten. Das Abschwellen benötigt mehre Monate und der Knochen ist frühestens 8 Monate nach der Operation wieder so fest wie vorher.

Zusammenfassung

Die Nasenkorrektur mit den vielen individuellen Besonderheiten erfordert eine gründliche Untersuchung und Beratung und kann nicht nach Schema F operiert werden, sondern die benutzten Techniken müssen individuell modifiziert und gegebenenfalls kombiniert werden, um einen zufriedenstellenden Erfolg zu erreichen.

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zur Nasenkorrektur (Rhinoplastik)

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Dr. med. Dietrich Afanasjevs

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

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