Unsere Leistungen


Ästhetische Chirurgie

Rumpf und Extremitäten

Fettabsaugung (Liposuction)

Grundlagen der Fettabsaugung

Im menschlichen Körper haben wir 3 Arten von Fettgewebe:

Das Baufett
Es wird vom Körper gebildet, um Organe zu fixieren und zu schützen oder es füllt Hohlräume aus. So wird die Niere von ihrer oberen Fettkappe fixiert und gleichzeitig geschützt. Oder aber die Augenhöhle: sie enthält den Augapfel, den Sehnerv, die Muskeln samt Nerven zum Bewegen des Augapfels und dazwischen liegt das Baufett. Es unterliegt somit nicht dem Energiestoffwechsel, kann aber natürlich auch erkranken.

Das Unterhautfettgewebe
Es dient der Vorratsspeicherung von Energie in Form von Fett, das bei Bedarf aktiviert werden kann.Der menschliche Körper kann als kleiner schwarzer Kasten gesehen werden, der durch die Nahrung Energie bekommt und Energie verbraucht. Wenn wir mehr verbrauchen nehmen wir ab, wenn wir mehr Energie bekommen nehmen wir zu.
Wo wir im Unterhautfettgewebe einlagern ist ein ererbtes Programm, das wir nicht ändern können, quasi vergleichbar mit einer Software auf dem PC. Genauso ist festgelegt, wo unsere Vorräte zuerst abgebaut werden, wenn wir zusätzliche Energie benötigen.

Das sogenannte Depotfett
Die Natur hat der Frau eine sogenannte Notreserve an Energie gegeben, damit sie Hungersnöte besser übersteht. Am häufigsten finden sich diese Depots am oberen, seitlich bis hinteren Oberschenkel (sogenannte Reithose), an den Oberschenkelinnenseiten oben und unten in Höhe der Kniegelenke.
Weitere häufige Stellen sind der Unterbauch und die Regionen über den Darmbeinschaufeln. Sie entstehen typischerweise in der Pubertät, sind ebenfalls vererbt und unterliegen nicht dem normalen Stoffwechsel. Sie bilden quasi eine Notreserve, die der Körper erst kurz vor dem Verhungern aktiviert.

Allgemeines zur Technik der Fettabsaugung

Seit über zwanzig Jahren führe ich diese Operationen aus. Die Fettabsaugung (Liposuction) ist eine Technik zur Formung der Körperoberfläche durch Entfernung von tiefem und oberflächlichem Fettgewebe – also von „Kopf bis Fuß“.

Bei entsprechender Erfahrung des Operateurs und sorgfältiger Technik ist das Fettabsaugen eine sehr komplikationsarme Technik.

Nach dem Ort des Saugens unterscheidet man das klassische, tiefe und das oberflächliche Saugen. Meistens werden heute beide Techniken kombiniert.

Je nachdem ob das Areal präoperativ mit Flüssigkeit aufgespritzt wird oder nicht, unterscheidet man das trockene (heute kaum noch praktiziert) und das feuchte Saugen (= Tumeszenztechnik).

Beim feuchten Saugen wird etwa die gleiche Menge Flüssigkeit instilliert. Wenn die doppelte Menge instilliert wird, spricht man auch vom super wet (superfeuchtem) Absaugen.

Das Aufspritzen soll das Fettgewebe lockern, durch Zusätze wie Adrenalin wird die Blutung über eine Gefäßverengung verringert, durch Elektrolyten der Wasser- und Salzverlust ins Gewebe reduziert, Bicarbonat wirkt einer Übersäuerung des Gewebes entgegen, bei Cortison, das eine Schwellung reduzieren kann, scheiden sich die Geister, da Cortison auch die Immunabwehr reduziert, Lokalanästhetikum wirkt als alleinige Betäubung oder reduziert die Schmerzreaktion bei der Narkose.

Jedenfalls sollte das Operations-Gebiet möglichst prall aufgespritzt werden. Da das Gewebe unterschiedlich fest ist, benötigt man auch unterschiedliche Fllüssigkeitsmengen.

Alternativ kommen ultraschallgestützte Fettabsaugung und die Fettabsaugung mit Virbrationstechnik zum Einsatz. Jede Methode hat natürlich ihre speziellen Vor- und Nachteile bzw. Risiken.

In Abhängigkeit von der Eingriffgrösse kann in örtlicher Betäubung mit und ohne Sedierung oder aber in Vollnarkose operiert werden. Die Größe des Eingriffes richtet sich nach der Menge des entfernten Fettes und die Fläche der bearbeiteten Körperoberfläche.

Patienten mit kleinen Eingriffen können ambulant, bei mittleren bleiben sie bis abends und Patienten mit großen Absaugungen müssen über Nacht bleiben.

Die Grenze liegt orientierend bei 5000 ml Fettgewebe und 10 bis 12 % der Körperoberfläche.

Prinzip der Fettabsaugung (Liposuction)

Nach maschineller Einspritzung einer Lösung und entsprechender Einwirkzeit von mindestens 30 Minuten wird das Fettgewebe über multiple kleine Inzisionen fächerförmig dreidimensonal entfernt.

Die Tapeverbände werden wöchentlich gewechselt und für insgesamt 2-3 Wochen benötigt. Die Kompressionsbandage muss 4-8 Wochen, im Durchschnitt 6 Wochen getragen werden. Regelmäßige Hautpflege und gegebenenfalls Lymphdrainage unterstützen und beschleunigen die Regeneration des Gewebes und optimieren das Ergebnis.

Verhalten nach der Operation

Dies hängt von vielen Faktoren ab:

  • Alter und Gesundheitszustand des Patienten
  • Größe des Eingriffes
  • Jahreszeit
  • Art der beruflichen Tätigkeit.

Die erforderliche Schonphase ist aber auch bei großen Eingriffen erstaunlich kurz.

Selbstverständlich muss über das mittelfristige Halten des Erreichten gesprochen und informiert werden, gehört somit zur Basisaufklärung und kann jederzeit intensiviert werden.

Fettabsaugung als ergänzende Maßnahme bei anderen Operationen

Zum Beispiel im Rahmen folgender ästhetischer Operationen:

  • Wangen-/Halsliftings
  • Brustverkleinerung oder Bruststraffung
  • Bauchhautstraffung, Bauchdeckenplastik im seitlichen Beckenbereich (Flanken)
  • Oberarmstraffung oder/und Oberschenkelstraffung,

um nur einige zu nennen.

Ihre Anfrage

zur Fettabsaugung (Liposuction)

zum Formular

Adresse

Dr. med. Dietrich Afanasjevs

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Hollerallee 77 28209 Bremen

Telefon 0421_34 68 475

So einfach finden Sie uns:

  • Unmittelbare Nähe zum Hauptbahnhof
  • Einfache Erreichbarkeit (Hollerallee, Stern) mit den Linien 1, 4, 5, 6 und 8
  • Der Standort der Praxis befindet sich gleich neben dem Standesamt Bremen-Mitte

 

© Dr. med. Dietrich Afanasjevs Ästhetische Chirurgie Bremen | Impressum